Startseite » Die ultimativen Zimtschnecken

Die ultimativen Zimtschnecken

noch keine Bewertungen
ultimative Zimtschnecken

Ultimative Zimtschnecken – unglaublich saftig, fluffig & zimtig

Diese Zimtschnecken sind die ultimative Variante des klassischen Hefegebäcks: unglaublich fluffig, ultra saftig und richtig schön zimtig. Denn statt einfach nur einen klassischen Hefeteig mit einer Füllung aus Butter, Zucker und Zimt zu machen, habe ich bei diesem Rezept ein paar besondere Kniffe ausprobiert, die einen riesigen Unterschied machen.

Der Hefeteig wird mit frischer Hefe, Milch und Ei zubereitet und wird dadurch wunderbar weich und fluffig. Für die Füllung habe ich mich von einem amerikanischen Coffee Cake inspirieren lassen: Neben Butter, Zimt und Rohrohrzucker kommt nämlich auch Mehl in die Zimtfüllung. Dadurch entsteht eine besonders großzügige, aromatische Füllung, die schön weich bleibt und nicht zu einer harten Karamellschicht wird.

Das Rezept für die ultimativen Zimtschnecken

Zubereitungszeit:Gehzeit:Backzeit:Gesamtzeit:
1 Std. 10 Min. (gesamt)
35 Min. (Hefeteig)
10 Min. (Fülle)
15 Min. (Rollen)
10 Min. (Zuckerguss)
1 Std. (gesamt)
2 x 30 Min. (je Gehzeit)
30 Min.2 Std. 30 Min.

Wenn du das Rezept machst, erhältst du 6 Schnecken für eine Auflaufform mit den Maßen 30cm x 18cm x 5cm
oder 9 Schnecken für eine Auflaufform mit 21x21cm.

Zutaten für den Hefeteig

  • 250g Mehl (glatt)

  • 25g Kristallzucker

  • ½ Ei (M, verquirlt, etwa 25g)

  • 150ml Milch

  • 25g Butter (weich)

  • ¼ Würfel Hefe (frisch)

  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Zimtfülle

  • 110g Mehl (glatt)

  • 110g Rohrohrzucker (extra fein)

  • 75g Butter (weich)

  • 2 gstr. EL Zimt (gemahlen)

  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Zuckerglasur

  • 150g Puderzucker

  • 4 EL Wasser

Außerdem

  • etwas Mehl (zum Ausrollen)

  • etwas Butter (weich, zum Einfetten)

  • 125ml Milch (zum Backen)

  • 1 Schuss Milch (zum Bestreichen, optional)

  • Zahnseide (ungewachst, zum Auseinanderschneiden, optional)

Für den Hefeteig

  • Die Milch auf niedrigster Stufe erwärmen, bis sie handwarm ist.

    Tipp: Dazu einen Finger in die Milch halten. Fühlt sich die Milch weder kalt noch warn an, hat sie die perfekte Temperatur.
  • Die Hefe in die Milch bröseln und einen Esslöffel vom Zucker dazugeben.
    Die Mischung verrühren und kurz beiseitestellen, bis sich die Hefe „aufgelöst“ hat.
  • Das Ei dazugeben und kurz alles miteinander verrühren, bis das Ei halbwegs eingerührt ist.
  • Das Mehl und das Salz nach und nach zur Hefemischung geben und alles miteinander verrühren bzw. zu einem glatten Teig kneten.

    Tipp: Der Teig muss so lange geknetet werden, bis er eine glatte Oberfläche hat und den Fenstertest besteht.
    Dazu ein Stück Teig auseinanderdehnen, bis man entweder fast hindurchsehen kann – wie bei einem Fenster quasi – oder er reißt. Kann man ein „Fenster“ sehen, wurde der Teig lange genug geknetet.
    Sonst muss er noch etwas länger geknetet werden.
  • Die Schüssel mit dem Teig mit einem feuchten Geschirrtuch oder etwas Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen, vor Wind geschützten Ort für etwa 30 Min. gehen lassen, bis er ordentlich aufgegangen ist.

Für die Fülle

  • Das Mehl, den Zucker, den Zimt und das Salz miteinander verrühren.
  • Die Butter zu den trockenen Zutaten geben und alles miteinander verkneten, bis eine ebenmäßige Masse ohne Butterklumpen oder trockene Zutaten allein entstanden ist.

Zum Rollen & Backen

  • Während der Teig noch geht, die Form gut mit Butter einfetten.

    Tipp: Das funktioniert besonders gut mit dem Papier, in das die Butter eingewickelt ist.
  • Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, leicht bemehlen und mit einem bemehlten Nudelholz auf eine Dicke von etwa 0,5cm ausrollen, sodass er fast so groß wie ein Backpapier ist.
    Ggf. das überschüssige Mehl vom Teig entfernen.

    Tipp: Der Teig braucht gar nicht wirklich viel Mehl zum Ausrollen. Es klappt also auch, wenn man nur etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und das Nudelholz geht. Wer aber Nummer sicher gehen will, bemehlt auch die Oberfläche des Teiges ein wenig.
  • Die Fülle auf den Teig bröseln und gleichmäßig verteilen und gut festdrücken.

    Tipp: Keine zu großen Brösel auf den Teig geben, da das Verteilen dann schwieriger wird.

    Tipp: Dabei am besten die Fülle bei einem der beiden langen Ränder nicht ganz bis zum Rand hin verteilen, damit dort nicht alles herausfällt.

    Tipp: Die Fülle festdrücken, da ein Großteil der Fülle beim Schneiden sonst herausfällt. 
  • Den Teig vorsichtig einrollen und mit der Zahnseide oder einem scharfen Messer in 6 bzw. 9 Stücke schneiden.
    Die Stücke in die Form geben und etwas flachdrücken.
  • Die Zimtschnecken erneut an einem warmen, vor Wind geschützten Ort für 30 Min. gehen lassen.
  • Währenddessen den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  • Nach der Gehzeit die Milch zum Backen in die Lücken zwischen den Zimtschnecken und am den Rand geben.
  • Die Zimtschnecken bei 180°C Umluft für 30 Min. goldbraun backen.
    Nach 10 Min. die Zimtschnecken mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu dunkel werden.
  • Ggf. nach dem Backen die Zimtschnecken aus dem Backofen geben und mit Milch bestreichen.
    Die Zimtschnecken abkühlen lassen.

Für die Glasur

  • Das Wasser nach und nach zum Puderzucker geben und verrühren, bis daraus ein cremiger Zuckerguss entstanden ist.
    Dann den Zuckerguss auf die lauwarmen Zimtschnecken geben.

Was diese Zimtschnecken so besonders macht

Eine gute Zimtschnecke darf für mich vor allem eines sein: richtig saftig. Deshalb gibt es bei diesem Rezept gleich zwei Tricks für extra viel Saftigkeit.

Vor dem Backen wird Milch zwischen die Hefeschnecken gegossen, sodass sie beim Backen von der Milch umgeben sind. Das sorgt für wunderbar weiche, saftige Zimtschnecken mit einer herrlich fluffigen Konsistenz.

Und damit ist noch nicht Schluss: Nach dem Backen werden die Hefeschnecken mit Zimtfüllung nochmals mit Milch bestrichen. So bleiben sie besonders saftig und bekommen eine unglaublich zarte Konsistenz.

Auch bei der Füllung habe ich bewusst etwas anders gemacht. Statt einer einfachen Mischung aus Butter, Zucker und Zimt besteht sie aus Butter, Rohrohrzucker, Zimt, Mehl und einer Prise Salz. Die Idee dahinter kommt vom amerikanischen Coffee Cake. Das Mehl sorgt dafür, dass die Füllung schön stabil bleibt und großzügig zwischen den einzelnen Schichten sitzt. So bekommt jede Zimtschnecke eine ordentliche Portion Zimtfüllung.

Denn genau das ist mir bei Zimtschnecken wichtig: viel Füllung, viel Zimt und keine trockene, harte Zuckerschicht.

Zimtschnecken ungebacken

Hefeschnecken mit Zimt

ultimative Zimtschnecken

Zimtschnecken mit Zuckerguss

Das Topping setzt dem Ganzen schließlich die Krone auf. Aus Puderzucker und Wasser entsteht ein cremiger Zuckerguss, der perfekt zu den warmen, saftigen Zimtschnecken passt.

Hefeschnecken mit Zuckerguss

ultimative Zimtschnecken

Q&A

Welche Hefe für Zimtschnecken?

Für dieses Rezept verwende ich frische Hefe. Sie sorgt zusammen mit Milch und Ei für einen wunderbar weichen und fluffigen Hefeteig. Wichtig ist vor allem, dem Teig genügend Zeit zum Aufgehen zu geben. So werden die Zimtschnecken schön locker und bekommen ihre typische, fluffige Konsistenz.

Kann man Zimtschnecken vorbereiten?

Ja, der Hefeteig lässt sich wunderbar vorbereiten. Wenn du die Zimtschnecken nicht sofort backen möchtest, kannst du sie auch am Vortag vorbereiten und später frisch backen.

Zimtschnecken

Meine Tipps für besonders saftige Zimtschnecken

  • Den Hefeteig nicht mit zu viel Mehl zubereiten: Ein weicher Teig ergibt besonders fluffige Zimtschnecken.
  • Den Teig ausreichend gehen lassen: Die Gehzeit ist wichtig für eine lockere Konsistenz.
  • Bei der Füllung nicht sparen: Die großzügige Coffee-Cake-inspirierte Zimtfüllung macht die Zimtschnecken besonders aromatisch.
  • Milch vor dem Backen verwenden: Sie sorgt dafür, dass die Zimtschnecken beim Backen besonders saftig werden.
  • Nach dem Backen nochmals mit Milch bestreichen: So bleiben sie wunderbar weich und saftig.
  • Zuckerguss als Finish: Dadurch bleiben die Zimtschnecken besonders saftig.

Wenn du also saftige Hefeschnecken mit einer ordentlichen Portion Zimtfülle und fluffigem Hefeteig, einer richtig großzügigen Zimtfüllung und cremigem Zuckerguss suchst, solltest du dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Für mich sind sie genau das, was eine richtig gute Zimtschnecke ausmacht: weich, fluffig, saftig, wunderbar zimtig und mit ganz viel Füllung.

Die ultimativen Zimtschnecken

Diese Zimtschnecken sind die ultimativen Zimtschnecken: unglaublich fluffig, ultra saftig und richtig schön zimtig. Denn statt einfach nur einen klassischen Hefeteig mit einer Füllung aus Butter, Zucker und Zimt zu machen, habe ich bei diesem Rezept ein paar besondere Kniffe ausprobiert, die einen riesigen Unterschied machen.
Zubereitungszeit 1 Stunde 10 Minuten
Backzeit 30 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 30 Minuten
Portionen: 3 Portionen
Gericht: Hefegebäck, Süßes
Küche: Amerikanisch

Zutaten
  

Zutaten für den Hefeteig
  • 250 g Mehl glatt
  • 25 g Kristallzucker
  • ½ Ei M, verquirlt, ~25g
  • 150 ml Milch
  • 25 g Butter weich
  • ¼ Würfel Hefe frisch
  • 1 Prise Salz
Zutaten für die Zimtfülle
  • 110 g Mehl glatt
  • 110 g Rohrohrzucker extra fein
  • 75 g Butter weich
  • 2 gstr. EL Zimt gemahlen
  • 1 Prise Salz
Zutaten für die Zuckerglasur
  • 150 g Puderzucker
  • 4 EL Wasser
Außerdem
  • etwas Mehl zum Ausrollen
  • etwas Butter weich, zum Einfetten
  • 125 ml Milch zum Backen
  • 1 Schuss Milch zum Bestreichen, optional
  • Zahnseide ungewachst, zum Auseinanderschneiden, optional

Methode
 

Für den Hefeteig
  1. Die Milch auf niedrigster Stufe erwärmen, bis sie handwarm ist.
  2. Die Hefe in die Milch bröseln und einen Esslöffel vom Zucker dazugeben.
    Die Mischung verrühren und kurz beiseitestellen, bis sich die Hefe „aufgelöst“ hat.
  3. Das Ei dazugeben und kurz alles miteinander verrühren, bis das Ei halbwegs eingerührt ist.
  4. Das Mehl und das Salz nach und nach zur Hefemischung geben und alles miteinander verrühren bzw. zu einem glatten Teig kneten.
  5. Die Schüssel mit dem Teig mit einem feuchten Geschirrtuch oder etwas Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen, vor Wind geschützten Ort für etwa 30 Min. gehen lassen, bis er ordentlich aufgegangen ist.
Für die Fülle
  1. Das Mehl, den Zucker, den Zimt und das Salz miteinander verrühren.
  2. Die Butter zu den trockenen Zutaten geben und alles miteinander verkneten, bis eine ebenmäßige Masse ohne Butterklumpen oder trockene Zutaten allein entstanden ist.
Zum Rollen & Backen
  1. Während der Teig noch geht, die Form gut mit Butter einfetten.
  2. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, leicht bemehlen und mit einem bemehlten Nudelholz auf eine Dicke von etwa 0,5cm ausrollen, sodass er fast so groß wie ein Backpapier ist.
    Ggf. das überschüssige Mehl vom Teig entfernen.
  3. Die Fülle auf den Teig bröseln und gleichmäßig verteilen und gut festdrücken.
  4. Den Teig vorsichtig einrollen und mit der Zahnseide oder einem scharfen Messer in 6 bzw. 9 Stücke schneiden.
    Die Stücke in die Form geben und etwas flachdrücken.
  5. Die Zimtschnecken erneut an einem warmen, vor Wind geschützten Ort für 30 Min. gehen lassen.
  6. Währenddessen den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  7. Nach der Gehzeit die Milch zum Backen in die Lücken zwischen den Zimtschnecken und am den Rand geben.
  8. Die Zimtschnecken bei 180°C Umluft für 30 Min. goldbraun backen.
    Nach 10 Min. die Zimtschnecken mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu dunkel werden.
  9. Ggf. nach dem Backen die Zimtschnecken aus dem Backofen geben und mit Milch bestreichen.
    Die Zimtschnecken abkühlen lassen.
Für die Glasur
  1. Das Wasser nach und nach zum Puderzucker geben und verrühren, bis daraus ein cremiger Zuckerguss entstanden ist.
    Dann den Zuckerguss auf die lauwarmen Zimtschnecken geben.

Notizen

Tipp: Beim Erhitzen der Milch einen Finger in die Milch halten. Fühlt sich die Milch weder kalt noch warn an, hat sie die perfekte Temperatur.
Tipp: Der Teig muss so lange geknetet werden, bis er eine glatte Oberfläche hat und den Fenstertest besteht.
Dazu ein Stück Teig auseinanderdehnen, bis man entweder fast hindurchsehen kann – wie bei einem Fenster quasi – oder er reißt. Kann man ein „Fenster“ sehen, wurde der Teig lange genug geknetet.
Sonst muss er noch etwas länger geknetet werden.
Tipp: Das Einfetten der Form funktioniert besonders gut mit dem Papier, in das die Butter eingewickelt ist.
Tipp: Der Teig braucht gar nicht wirklich viel Mehl zum Ausrollen. Es klappt also auch, wenn man nur etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und das Nudelholz geht. Wer aber Nummer sicher gehen will, bemehlt auch die Oberfläche des Teiges ein wenig.
Tipp: Beim Verteilen der Fülle keine zu großen Brösel auf den Teig geben, da das Verteilen dann schwieriger wird.
Tipp: Beim Füllen am besten die Fülle bei einem der beiden langen Ränder nicht ganz bis zum Rand hin verteilen, damit dort nicht alles herausfällt.
Tipp: Die Fülle festdrücken, da ein Großteil der Fülle beim Schneiden sonst herausfällt.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bewertung




*