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Aprikosenmarmelade – weniger süß

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Aprikosenmarmelade – nicht so süß & schön streichfähig

Eine Marmelade mit Aprikosen oder Marillen ist einfach ein echter Allrounder und so unglaublich einfach gemacht. Und am besten schmeckt sie, wenn etwas weniger Zucker mit rein in die Aprikosenmarmelade bzw. Marillenmarmelade darf!

Marillenmarmelade – wie von Oma

Marmeladen und Konfitüren sind ein toller Weg, Obst lange haltbar zu machen. So hat man auch noch im Winter was von den tollen Früchten des Sommers.

Da dürfen die Früchte auch gerne mal etwas saurer sein, denn der Zucker, mit dem das Obst eingekocht wird, ist ohnehin schon süß genug.

Da passt die Mischung aus säuerlichen Aprikosen bzw. Marillen und süßem Gelierzucker einfach perfekt!

Was diese Aprikosenmarmelade so perfekt macht

Vorab erst einmal ein kleiner Disclaimer: Eigentlich ist es ja eine Konfitüre, denn Marmeladen sind ja aus Zitrusfrüchten. Trotzdem nennt es gefühlt die ganze Welt „Marmelade“, egal was drin ist, also heißt es in diesem Rezept eben auch „Aprikosen-“ bzw. „Marillenmarmelade“.
Und für alle, die bei „Marillen“ jetzt verwirrt sind: Das ist das österreichische Wort für „Aprikosen“.
Aber nun zurück zur Aprikosenmarmelade bzw. Marillenmarmelade, denn die ist ganz besonders! Denn das unterscheidet die leckere Marmelade von anderen Rezepten:

weniger süß

Anders als bei anderen Rezepten, gibt es bei dieser Marillenmarmelade nicht die volle Zuckerdröhnung. Denn bei einer Marillen- bzw. Aprikosenmarmelade möchte man doch auch Marillen bzw. Aprikosen schmecken und nicht nur Zucker?! Dadurch, dass die Aprikosenmarmelade mit weniger Zucker zubereitet wurde, ist die Marmelade viel ausbalancierter und schmeckt einerseits schön süßlich – wie eine Marmelade eben schmecken sollte – und andererseits auch fein säuerlich – als leckerer, kleiner Geschmacks-Twist.

so schön streichfähig

Wer die Marmelade mit normalem Zucker statt mit Gelierzucker zubereitet, erhält eine schön streichfähige Aprikosenmarmelade. Wer lieber eine dickere Konsistenz möchte, greift auf Gelierzucker zurück. Ich jedoch bin volle Verfechterin der Version ohne Gelierzucker, denn so schmeckt die Marmelade wie von Oma – in meinem Fall zumindest.

mit Stücken

Diese Marillenmarmelade überzeugt nicht nur mit einer weichen, streichfähigen Konsistenz, sondern auch damit, dass man auch die Frucht, die drinnen steckt, noch erkennt. Denn kleine Aprikosen- und Marillenstücke sorgen dafür, dass die Marmelade verschiedene Konsistenzen hat – und das schmeckt sowas von lecker!

schmeckt wie von Oma

Schon Oma wusste, dass es für eine perfekte Marmelade mit Aprikosen oder Marillen nicht kiloweise Zucker braucht. Denn genau dieses ausgewogene Zusammenspiel an säuerlichem Obst und ein wenig Süße durch den Zucker macht Marmeladen erst so interessant. Dieses Rezept hat genau die richtige Menge an Zucker, sodass du auch noch Marillen bzw. Aprikosen in deiner Marmelade schmeckst

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Das brauchst du für die weniger süße Marillenmarmelade

Für die Aprikosenmarmelade brauchst du gerade einmal zwei Zutaten und schon kannst du mit der Zubereitung der Marmelade beginnen:

  • Marillen bzw. Aprikosen: Es soll ja immerhin eine Aprikosen- bzw. Marillenmarmelade werden, also braucht es auch eine ordentliche Menge an Marillen/Aprikosen.
  • Zucker: Damit aus dem Obst auch eine Marmelade wird, braucht es auch noch Zucker. Hier kannst du selbst entscheiden, ob du zu normalem Kristallzucker oder zu Gelierzucker greifen willst. Bei Gelierzucker kannst du außerdem noch einmal zwischen dem Verhältnis 1:1 und 2:1 wählen. Je höher der Fruchtanteil im Verhältnis zum Gelierzucker angeschrieben steht, desto fester wird die Marmelade später. Wer also eine festere Marmelade will, wählt den Gelierzucker 2:1. Wer eine flüssigere Marmelade will, nimmt normalen Kristallzucker. Und wer etwas dazwischen möchte, nimmt einen Gelierzucker mit dem Verhältnis 1:1.

So einfach machst du eine einfache Aprikosenmarmelade

Diese Marillenmarmelade ist unglaublich einfach und so schnell gemacht. Du musst nur folgende drei Zubereitungsschritte befolgen und schon ist die Marmelade fertig:

  • Obst schneiden: Damit du aus den Marillen und Aprikosen Marmelade kochen kannst musst du sie zuerst halbieren und entkernen. Dann schneidest du die Aprikosen am besten in dünne Schnitze. Damit sparst du dir später das Pürieren, sofern du die Marmelade stückig magst, und die Marillen/Aprikosen kochen schneller durch.
  • Obst einkochen: Damit aus den Marillen und Aprikosen auch eine Marmelade wird, müssen sie zusammen mit dem Zucker eingekocht werden.
  • abfüllen: Zuletzt muss die selbstgemachte Aprikosenmarmelade noch abgefüllt werden und erkalten, bis sie dann auf dein Brot und Co. darf.
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Tipps zur Haltbarkeit der Aprikosenmarmelade

Damit du die Marillenmarmelade nicht sofort aufessen musst, findest du hier ein paar Tipps, wie die Marmelade auch ohne Zucker länger haltbar wird:

Gläser sterilisieren

Wenn du weniger Zucker verwendest, ist es essenziell, die Gläser vorher zu sterilisieren. Das bedeutet, dass du die Gläser und Deckel, in die die Marmelade später kommt, zuvor ordentlich säuberst und vor allem auskochst. Sonst kann die Marillenmarmelade durch die Bakterien in den Einmachgläsern schnell schlecht werden.

Das heißt: Einen großen Topf mit Wasser befüllen und das Wasser darin zum Kochen bringen. Dann die Einmachgläser darin mindestens 10 Minuten kochen, damit alle Bakterien in den Gläsern abgetötet sind. Die Gläser am besten mit einer Zange aus dem kochenden Wasser fischen und zum Auskühlen auf ein Geschirrtuch stellen.

mehr Zucker

Wenn dir mehr Zucker in der Marmelade recht ist, kannst du mehr davon hinzugeben. Denn Zucker sorgt für die Haltbarkeit von Marmelade. Wichtig ist nur, dass mindestens 50 Prozent der Aprikosenmarmelade – also mehr als die Hälfte – Zucker ist, damit Schimmel keine Chance mehr hat. Bedenke dabei aber unbedingt, dass du entweder einen Gelierzucker mit 1:1-Verhältnis nimmst oder für die perfekte Konsistenz den restlichen Zucker durch normalen Haushaltszucker (also Kristallzucker) ersetzt. Nimmst du zu viel Gelierzucker im falschen Verhältnis, wird die Marmelade später zu fest und du hast ein Marmelade-Gummibärchen anstelle einer leckeren Aprikosenmarmelade. 

heiß einfüllen

Das Wichtigste bei einer Marmelade mit wenig Zucker ist, dass du sie noch in kochend heißem Zustand abfüllst. Denn beim Abkühlen und ohne die Extra-Portion Zucker lässt du Bakterien freien Lauf und die Aprikosenmarmelade verdirbt schneller. Durch das Abfüllen im kochend heißen Zustand hingegen konservierst du die Marmelade. Wichtig dabei ist auch, dass du die Gläser sofort verschließt, damit der Deckel beim erneuten Öffnen dann „Plopp“ macht. Das zeigt, dass die Marmelade beim Einfüllen noch ordentlich heiß war, sodass sich ein Unterdruck (quasi ein Vakuum, auch wenn das physikalisch nicht ganz richtig ist🤓) im Glas gebildet hat, was die Haltbarkeit der Marmelade um vieles verlängert.
Nach dem Öffnen ist die Marmelade dann allerdings nicht mehr lange haltbar. Deshalb folgt hier gleich der nächste Tipp:

schnell verbrauchen

Solltest du nicht mehr Zucker in die leckere Marillenmarmelade geben wollen, musst du sie nach Anbruch schnell aufbrauchen, damit sie nicht schlecht wird. Denn mit weniger Zucker kann sich Schimmel leichter und vor allem schneller ausbreiten.

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Das Rezept für diese zuckerreduzierte Aprikosenmarmelade

Zubereitungszeit:Kochzeit:Gesamtzeit:
10 Min.15 Min.25 Min.

Hier kommt nun mein absolutes Lieblingsrezept für eine simple, süß-säuerliche Marillenmarmelade:

Wenn du das Rezept machst, erhältst du zwei mittelgroße Gläser Marmelade.

Zutaten für die Marmelade

  • 500g Marillen (ohne Stein)

  • 250g Gelierzucker 2:1 (Wenn die Konsistenz flüssiger sein soll, kann auch normaler Kristallzucker genommen werden. Dann wird die Marmelade allerdings etwas süßer, da der Anteil an Pektin im Gelierzucker auch in Kristallzucker hinzugegeben wird.)

Für die Marmelade

  • Die Marillen halbieren, entsteinen und in dünne Spalten schneiden.
  • Die Marillenspalten mit dem Gelierzucker in einen Topf geben, mit einem Deckel bedecken und bei hoher Hitze für etwa 15 Min. erhitzen, bis die Marillen durchgegart sind.
  • Dann die Marillen so lange pürieren, bis die Marmelade die gewünschte Konsistenz hat.
  • Die noch ganz heiße Marmelade in gut sterilisierte Gläser füllen, rasch verschließen und umdrehen.

    Tipp: Da die Marmelade so wenig Zucker im Vergleich zu anderen Marmeladen enthält, müssen die Gläser gut sterilisiert und die Marmelade noch ganz heiß eingefüllt werden, damit die Marmelade nicht gleich schimmelig wird. Nach dem Öffnen hält sich die Marmelade dadurch auch nicht so lang, also empfiehlt es sich, kleinere Gläschen zu verwenden.
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Aprikosenmarmelade – weniger süß

Eine Marmelade mit Aprikosen oder Marillen ist einfach ein echter Allrounder und so unglaublich einfach gemacht. Und am besten schmeckt sie, wenn etwas weniger Zucker mit rein in die Aprikosenmarmelade bzw. Marillenmarmelade darf!
Zubereitungszeit 10 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen: 2 mittelgroße Gläser
Gericht: Aufstrich, Konfitüre, Marmelade
Küche: Österreichisch/Deutsch
Kalorien: 659

Zutaten
  

Zutaten für die Marmelade
  • 500 g Marillen ohne Stein
  • 250 g Gelierzucker 2:1 Wenn die Konsistenz flüssiger sein soll, kann auch normaler Kristallzucker genommen werden. Dann wird die Marmelade allerdings etwas süßer, da der Anteil an Pektin im Gelierzucker auch in Kristallzucker hinzugegeben wird.

Method
 

Für die Marmelade
  1. Die Aprikosen/Marillen halbieren, entsteinen und in dünne Spalten schneiden.
  2. Die Aprikosen-/Marillenspalten mit dem Gelierzucker in einen Topf geben, mit einem Deckel bedecken und bei hoher Hitze für etwa 15 Min. erhitzen, bis die Aprikosen/Marillen durchgegart sind.
  3. Dann die Aprikosen/Marillen so lange pürieren, bis die Marmelade die gewünschte Konsistenz hat.
  4. Die noch ganz heiße Marmelade in gut sterilisierte Gläser füllen, rasch verschließen und umdrehen.

Notizen

Tipp: Da die Marmelade so wenig Zucker im Vergleich zu anderen Marmeladen enthält, müssen die Gläser gut sterilisiert und die Marmelade noch ganz heiß eingefüllt werden, damit die Marmelade nicht gleich schimmelig wird. Nach dem Öffnen hält sich die Marmelade dadurch auch nicht so lang, also empfiehlt es sich, kleinere Gläschen zu verwenden.

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