Wenn es um Wien geht, hat bestimmt schon jede/r vom Café Sacher und anderen Food Spots gehört.
Doch im Gegensatz zu all den bekannten Food Spots, die oft nur zum Touristenfang dienen und in der Realität dann eine herbe geschmackliche Enttäuschung sind, erfahrt ihr in diesem Blog Post mehr über meine Top 6 Food Spots in Wien, die euch nicht enttäuschen werden und welche Food Spots ihr nicht unbedingt besuchen müsst!
Vielleicht kennt ihr sie bereits, vielleicht sind aber auch einige noch unbekannte Schätze für euch darunter (Da bin ich mir sicher!)…
Eines werden sie euch sicherlich nicht! Und zwar mit einem enttäuschten Gesicht oder einem leeren Magen nach Hause gehen lassen!
Wichtig ist natürlich nicht nur das Ambiente, der Geschmack und der Service, sondern auch die Preise und die Erreichbarkeit spielen eine bedeutende Rolle!
Deshalb stehen bei den Food Spots auch die Preise zu den Sachen, die wir hatten, und alle Food Spots sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln recht gut erreichbar oder liegen sogar in unmittelbarer Nähe einer Haltestelle.
Hier sind meine Top 6 Food Spots, die man unbedingt aufsuchen sollte, wenn man in Wien ist.
(Und da die Food Spots für mich alle recht gleich genial sind, soll die Reihenfolge auch kein Ranking darstellen. Trotzdem folgen nun meine Top 6 Food Spots)
#1 – Glacis Beisl
Mein absoluter Lieblings-Food-Spot und mein Geheimtipp in Wien – wenn es um die traditionelle österreichische Küche geht – ist definitiv Glacis Beisl!
Für mich ist das Glacis Beisl definitiv ein hidden Treasure und überzeugt sowohl geschmacklich als auch mit seiner tollen Atmosphäre!
Das Restaurant befindet sich im Museumsquartier und hat einen Gastgarten und einen Innenbereich mit Wintergarten.
Der Wintergarten bringt dabei ein sehr tolles Ambiente in das Glacis Beisl.

Wir hatten folgende Speisen:
(von der Standardkarte)
Grammelknödel auf Sauerkraut – kleine Portion (9,50€)
Gekochtes, Gemischtes vom Waldviertler Bio-Rind (Tafelstück, Schulterscherzel und Weißes Scherzel) mit Schnittlauchsauce, Apfelkren und Rösti (26,80€)
(von der Wochenkarte)
Kümmelbraten mit Kraut und Knödel (18,40€)

Der Tagesteller wäre mit 9,20€ bis 12,90€ sogar noch preiswertiger gewesen und für mich in Wien für das „nicht-Bierstindl-Ambiente“ einfach ein echter preislicher Hammer!
Außerdem wird beim Glacis Beisl auch auf die Qualität der Produkte geachtet! Viele Fleischprodukte stehen als Bio-Produkte in der Speisekarte. Und da Nachhaltigkeit für uns ebenfalls ein wichtiger Punkt ist, war das ein zusätzlicher Pluspunkt.
Auch das Personal war sehr freundlich und zuvorkommen.
Weiters fühlt man sich hier auch mit Kind wohl: Man kommt mit einem Kinderwagen gut ins Restaurant, kann den Kinderwagen gut verstauen und es gibt Kinderstühle und Ausmalbilder.
Zusammengefasst war das Glacis Beisl für uns einfach der perfekte Ort in Wien, um gute, traditionelle, österreichische Küche zu genießen – und das auch noch zu einem fairen Preis!
(Besuch am: 15.10.2025)
#2 – laolao
Wer gehobene asiatische Küche in Wien genießen will, ist beim laolao definitiv richtig!
Das Ambiente im laolao wirkt sehr modern und im Allgemeinen wirklich toll und angenehm!
Das Personal war auch sehr freundlich und entgegenkommend.
Da das laolao mit „Omas handgezogenen Nudeln“ (org.: „Grandma’s hand pulled noodles“) wirbt, mussten wir die unbedingt probieren.


Wir hatten folgende Speisen:
Vorspeise frittierte Pilze:
炸金针菇 Shaokao Enoki 1959 (7,50€)
frittierte Enoki Pilze | LaoLao Grillgewürz
Hauptspeise – Suppe mit Nudeln:
LA MIAN
招牌姥姥汤 LaoLao (14,90€)
lang gekochte, neutrale Rindssuppe nach LaoLao‘s Geheimrezeptur |
Rindfleischscheiben | Rettich | Baby Spinat
Hauptspeise – Nudeln:
CHAO MIAN
牛排肉炒面 Niu (16,90€)
Dry Aged Xo Beef | saisonales Wok-Gemüse
Nachspeise – Kürbis-Pancakes:
南瓜饼 炼乳汁 Nan Gua Bing (8,90€)
frischer Kürbis | Pancake | chinesische Milchsauce | hausgemacht






Die Vorspeise fanden wir einfach sensationell! Die frittierten Enoki-Pilze sind definitiv einmal etwas Anderes als das, was man sonst so in einem Restaurant bekommt.
Die Suppe wirkte nach einer sehr traditionellen Knochenbrühe mit Zitronengras – das muss man wiederum mögen, war aber sehr gut gemacht.
Die Nudeln mit Rindfleisch waren einfach sagenhaft lecker!
Unser Fazit zu den Nudeln war, dass man Omas handgezogene Nudeln unbedingt einmal probieren sollte, da sie geschmacklich einfach etwas ganz Besonderes sind!
Die Nachspeise wirkte auch sehr traditionell, konnte aber mit der Vorspeise und der Hauptspeise nicht so mithalten. Da wäre eine andere Wahl besser gewesen und hätte uns bestimmt mehr abgeholt.
Unser Fazit:
Für die Vorspeise und die Nudeln mit Rindfleisch würden wir immer wieder kommen!
Einen einzigen Kritikpunkt gab es für uns aber: Die Speisen – vor allem die Enokipilze – waren sehr wenig gewürzt bzw. gesalzen. Da man aber Sojasauce am Tisch stehen hat, lässt sich das Problem ganz leicht beseitigen!
Das laolao ist definitiv die richtige Wahl für alle, die gern asiatisch essen möchten, ohne dabei gefühlt eine Glutamat-Vergiftung zu bekommen.
(Besuch am: 05.10.2024)
#3 – Beaver Brewing Company
Wer lieber ein Restaurant mit amerikanischem Charme besuchen möchte, ist im Beaver Brewing Company richtig.
Hier gibt es Burger, Rippchen, Chicken Wings und Bier– und das alles in angenehmer Atmosphäre.
Auch hier können sich Gäste zwischen dem Innenbereich und einem Gastgarten mit nettem Ambiente entscheiden.


Für den richtig amerikanischen Flair gibt es nicht nur amerikanisch angehauchtes Essen, sondern auch einen englisch sprechenden Service.
Das Personal ist unheimlich zuvorkommend und klärt bei Unverträglichkeiten alles mit der Küche ab, ohne dem Gast dabei ein schlechtes Gefühl zu vermitteln.
Das macht gute Laune auf leckeres Essen!
Wir hatten folgendes Essen:
French Fry Heaven (Süßkartoffelpommes/Pulled Pork/Cheddar/Coleslaw/rote Zwiebeln) (17,90€)
Crispy Chicken Wings (not spicy) (BBQ-Sauce/Blue-Cheese-Dip/Ranch-Dip/Karotten/Stangensellerie) (10,90€)
Smoked BBQ Spare Ribs (Honey-BBQ-Sauce/Sour-Cream-Sauce/hand-cut Fries) – full-rack (23,90€)
Madness Burger (180g Beef Patty(smashed)/Bacon Jam/Caramelized Onion/Fried Onions/Cheddar) (16,90€)
Truffle Mayo (2,00€)
Honey-Mustard-Sauce (1,50€)
Homemade Lemonade Blueberry – 0,30L (3,90€)
Homemade Lemonade Raspberry – 0,30L (3,90€)



Das Essen war sehr lecker!
Die Chicken Wings und die Spare Ribs waren schön zart und saftig und waren mit einer leckeren Marinade eingestrichen.
Der Burger war leider etwas trocken, da keine Sauce darin war. Da wir aber Saucen mitbestellt hatten, war das kein Problem. Vor allem die karamellisierten Zwiebeln schmeckten sehr lecker!
Die Pommes waren schön knusprig und auch super lecker.
Das Pulled Pork war sagenhaft lecker: schön saftig, geschmacklich der Hammer und passte perfekt zum würzigen Cheddar (Der definitiv kein Analogkäse war!)
Leider waren die Süßkartoffelpommes unter dem Pulled Pork etwas matschig, wie das bei loaded Fries eben immer so ist. Das störte uns aber nicht weiter, weil sie geschmacklich wirklich super lecker waren. Der Coleslaw schmeckte nicht besonders intensiv und wir hätten ihn nicht unbedingt gebraucht. Dafür waren die roten Zwiebeln eine tolle Kombi zu den loaded Fries, da es sonst ein wenig mächtig geworden wäre.
Die Getränke hauten uns vom Hocker! Ich persönlich hätte mir gedacht, bei einer Blueberry Lemonade ein künstlich schmeckendes Getränk serviert zu bekommen, wollte sie trotzdem aber einmal ausprobieren. Und es war genau die richtige Entscheidung! Denn weder die Blueberry Lemonade, noch die Raspberry Lemonade enttäuschten uns geschmacklich! Beide schmeckten überhaupt nicht künstlich und in der Himbeerlimonade waren sogar Himbeerstückchen drin.
Die Raspberry Lemonade war sogar noch einen ticken besser als die Blueberry Lemonade, weil sie noch etwas fruchtiger war. Beide Limonaden schmeckten jedoch sehr gut und überhaupt nicht künstlich!
Zum Abschluss probierten wird dann noch einen Pumpkin Pie – gebacken vom Küchenchef selbst. Auch der enttäuschte uns nicht! Er schmeckte wirklich lecker mit einer schön cremigen, gut gewürzten Fülle und einem mürben Teig.
Wer jetzt Lust auf einen Pumpkin Pie hat, kommt hier zu meinem Rezept für den klassischen amerikanischen Leckerbissen.
Fazit unsererseits: Wer zur Abwechslung Lust auf gutes Essen und amerikanische Vibes hat, ist bei der Beaver Brewing Company genau richtig!
Man sollte seine Bestellung allerdings auf Englisch aufgeben können, wenn man hierher kommt, da der Service teils nur Englisch sprechen kann.
Das war für uns allerdings kein Minuspunkt. Ganz im Gegenteil, denn das verlieh unseren Besuchen erst den amerikanischen Vibe.
(Besuch am: 17.10.2025 & 18.10.2025)
#4 – Crème de la Crème
Wer eine gute Pâtisserie sucht, wird bei Crème de la Crème fündig!
Der Laden überzeugt mit einem sehr schönen Ambiente, das etwas von einem französischen Café hat und gleichzeitig modern und gemütlich gestaltet ist.
Das Crème de la Créme überzeugt nicht nur mit einer relativ großen Auswahl an Pâtisserie-Leckerbissen im Vergleich zu anderen Pâtisserien.
Auch optisch und vor allem geschmacklich sind die süßen Stücke ein wahres Prachtexemplar!



Wir holten uns folgende Leckerbissen:
Ribisel-Himbeer-Schaumschnitte (7,90€)
Tarte á la Vanille (7,90€)
Choux (mit Beerenkern) (8,50€)



Die Tarte á la Vanille schmeckte schön nach Vanille und war fein cremig und auch die anderen beiden Teilchen konnten mit Geschmack, Optik und Handwerk gänzlich überzeugen.
Den Preis fanden wir auch nicht überzogen für das Handwerk, da viele Konditoreien für winzige/dünne Kuchen- oder Tortenstücke recht schnell gleich viel verlangen.
Ein Kritikpunkt ist jedoch, dass es nur wenige Törtchen ohne Nüsse gibt, was für AllergikerInnen nicht gerade von Vorteil ist.
Es sind jedoch immerhin alle Allergene auf den Kärtchen angegeben.
Zusammengefasst ist das Crème de la Crème für uns eine tolle Pâtisserie mit tollen Törtchen zu recht fairen Preisen für das Handwerk, das einem geboten wird.
Wer jedoch eine Nussallergie hat, wird hier nicht unbedingt fündig werden.
(Besuch am: 05.10.2024)
#5 – L’Amour du Pain
Wer eine Bäckerei mit französischem Charme direkt neben der Mariahilferstraße such, wird beim L’Amour du Pain definitiv fündig!
Das L’Amour du Pain vereint den Charme einer französischen Bäckerei (mit ganzen Sauerteigbroten, belegten Baguettes und Sandwiches) mit einer Pâtisserie (mit Kuchen, Törtchen und Éclairs) und einer Viennoiserie (mit Croissants und Plundergebäck).

Die Bäckerei sieht super edel aus und hat auch einen Show-Küchen-Bereich, bei dem man den BäckerInnen auf die Hände schauen und ihnen bei der Arbeit zusehen kann.
Drinnen als auch draußen gibt es einen kleinen Bereich zum Sitzen, wobei man aber denken muss, dass man hier zuerst die Bestellung aufgibt und sich dann erst hinsetzt und auf die Bestellung wartet.

Wir hatten folgende Teilchen:
Croissant (3,00€)
Croissant aux Amandes (4,50€)
Pain Pecan (4,70€)
Pain Suisse (4,20€)
Chausson aux pommes (4,60€)
Flan (4,60€)
Tarte citron (5,90€)
Gâteau frommage (Pâtisserie du Jour) (5,90€)
belegtes Brot (6,80€)





Der Plunderteig in den Gebäcken (Croissants, Pain und Flan) hatte wunderschöne, klar erkennbare Blätterteigschichten und ein tolles Butteraroma – was für die Qualität der verwendeten Butter spricht! Er war auch – mit Ausnahme vom Chausson aux pommes, was wahrscheinlich einfach ein Montagsprodukt war (das war etwas trocken vom Teig her und die Fülle war – anders als bei den anderen Teilchen – nicht herausragend) – schön saftig und nicht trocken.
Das Croissant aux Amandes (Mandelcroissant) war nicht zu süß, schön blättrig und sehr lecker.
Das Pain Pecan war so gut, dass wir uns die Pekannuss-Schnecke am nächsten Tag gleich nochmal geholt haben.
Das Pain Suisse war eines meiner Favoriten! Es schmeckte wie ein Pain au Chocolat. Allerdings war es durch seine Oberfläche (der Blätterteig war nicht wie bei einem Croissant, sondern senkrecht) oben extra knusprig und innen trotzdem schön fluffig.
Der Flan (Puddingteilchen) war durch die „Pudding-Fülle“ sehr sättigend – wir teilten ihn uns –, was wir nicht als negativ angesehen haben. So konnten wir beide was davon haben für denselben Preis. Außerdem war auch hier der Blätterteig schön blättrig und die Fülle fein vanillig und saftig.
Die Tarte citron war sehr zitronig mit einem sehr feinen Baiser. Sie war nicht zu süß und sehr säuerlich – wie man es von einer Zitronentarte erwartet.
Der Gâteau frommage war wirklich sehr lecker. Am Boden war ein unbeschreiblich knuspriger Keks (mein Highlight des ganzen Törtchens). Darauf war eine sehr weiche, etwas säuerliche, helle Mousse, umhüllt mit weißer Schokolade und einem Beerenkern in der Mitte. Das Törtchen war wirklich lecker und ich würde es auch wieder kaufen.
Das belegte Brot war mit Pesto bestrichen und mit Käse, Tomate und Feldsalat. Das Brot war fein weich, wirklich fluffig und hatte einen angenehmen Kräutergeschmack. Das Pesto war nicht so ölig, wie man es sonst bekommt, sondern leicht säuerlich von den Tomaten – insgesamt ein leckeres belegtes Brötchen.
Ein kleiner Minuspunkt ist, dass Allergene zwar online zu finden sind, vor Ort aber nicht angeschrieben stehen. Zudem stehen auch an vielen Gebäcken, Törtchen etc. keine Schildchen und man muss nachfrage, um was es sich handelt. Bei den süßen Teilchen war das allerdings kein Problem, da das Personal nachsehen konnte und so lange die Bäcker im Geschäft sind, kann auch direkt nachgefragt werden.
Zusammengefasst ist das L’Amour du Pain eine sehr tolle Bäckerei mit Viennoiserie und Pâtisserie, für deren Teilchen wir aufgrund der tollen Qualität, dem Handwerk und der Frische auch bereit gewesen wären, mehr zu bezahlen.

(Besuch am: 17.10.2025 & 18.10.2025)
#6 – Café Central
Ein klassisches Kaffeehaus darf in meinen Top 6 Food Spots natürlich auch nicht fehlen, deshalb geht es weiter mit Nummer 6: dem Café Central
Der Kaffeehaus-Flair war natürlich der Hammer – damit können kein Café Sacher und Co. und auch kein normaler Konditor mithalten.

Wir hatten folgendes:
Chai Latte (6,50€)
Wiener Melange (6,50€)
Sachertorte
Törtchen „Sweet Mango“ (6,90€)
(Torten/Schnitten ab 6,90€)

Der Kaffee im Café Central war top und der Chai-Tee war auch ein stabiles Heißgetränk.
Die Sacher war sehr gut für eine Kaffeehaus-Sacher. Die Glasur war lecker, die Böden nicht zu trocken, nur ein bisschen Marillenmarmelade fehlte. Sonst war es aber geschmacklich ein guter Schokokuchen. Vor allem für eine Kaffeehaus-Sacher die bisher beste, die ich je probiert habe – kommt aber natürlich nie an eine selbstgemachte, saftige Sacher ran.
Das andere Törtchen war modern, holte geschmacklich aber nicht ganz so ab wie die Sachertorte.

Das Personal im Café Central war auch charmant und vom Verhalten her passend zum Kaffeehaus-Flair – ohne dabei snobbisch zu sein oder einem ein unangenehmes Gefühl zu geben.
Und obwohl das Café schon in der Früh sehr voll ist, bekommt man seine Bestellung recht schnell.
Im Großen und Ganzen würde ich immer wieder für ein Stück Sachertorte (oder einen anderen Kuchen/ein anderes Stück Torte) und ein Heißgetränk dorthin gehen!
Der Kaffeehaus-Flair wird hier einfach perfekt getroffen und man kann gemütlich frühstücken oder einen Kaffee mit Kuchen genießen!
Jedoch sollte man direkt, wenn das Café Central aufmacht, hier herkommen, da das Café innerhalb kürzester Zeit von Touristen überrannt wird.
Ein weiterer Plus-Punkt ist außerdem die gute Erreichbarkeit mit der Bahn, die bei anderen klassischen Kaffeehäusern nicht unbedingt gegeben ist.
(Besuch am: 05.10.2024)
bekannte Food Spots, die es nicht in meine Top 6 geschafft haben und warum
#1 – Café Sacher
Der Besuch im Café Sacher ist schon ein bisschen länger her, hatte uns aber nicht animiert, noch einmal dorthin zu gehen.
Im Café war es damals sehr laut und aufgrund der Bekanntheit (wie auch beim Café Central) sehr voll.
Es war recht teuer und die Sacher war sehr trocken und schmeckte uns nicht.
Weiters war der Service nicht so zuvorkommend wie bspw. im Café Central und es war insgesamt recht teuer.
Unser damaliges Fazit war, dass das Café Sacher eher ein Touristenfang ist und sich ein weiterer Besuch für uns nicht lohnt.
Da würden wir eher das Café Central (Food Spot #6) empfehlen, da man da für sein Geld unserer Meinung nach mehr bekommt und sich ein Besuch mehr lohnt.
#2 – Plachuttas
Das Essen im Plachuttas war zwar stabil, für uns aber nichts außergewöhnlich Leckeres, das man nicht in jedem anderen traditionellen, österreichischen Wirtshaus auch bekommen würde.
Geschmacklich war es gut, preislich aber schon teurer.
Vor allem war die Atmosphäre für uns nicht unbedingt angenehme. Das Restaurant ist zwar schön hell und modern eingerichtet, aber es wirkt nicht wirklich kinderfreundlich (es gibt keine Kinderstühle) und man hat schnell das Gefühl, sich falsch benehmen zu können – ein Punkt, der nicht unbedingt zum Wohlgefühl bei einem Restaurantaufenthalt bei mir führt.
Wir hatten folgende Speisen:
Schulterscherzelgulasch vom Weiderind (mit Serviettenknödel) (20,70€)
Hirschkalbsragout (in Wacholderrahmsauce mit Wurzeljulienne, Preiselbeeren & Serviettenknödel) (26,70€)
Erdäpfel-Vogerlsalat (6,90€)
Wiener Jourgebäck mit Butter & Aufstrich, Gedeck (4,00€/Person)
Insgesamt war der Hirschkalbsragout sehr gut, jedoch nichts außergewöhnlich Besonderes, wofür wir nochmal kommen würden.
Das Gulasch war auch etwas überwürzt, wohingegen der Kartoffel-Feldsalat mehr Würze vertragen hätte.
Der Aufstrich und die Brötchen waren jedoch gut.
Da die Preise trotzdem im höheren Preissegment sind, schafft es das Plachuttas nicht auf meine Liste der Top 6 Food Spots in Wien.


Wer nun Hunger bekommen hat, ist mit diesem Food-Spot-Guide hoffentlich bestens informiert darüber, welche Food Spots in Wien leckeres Essen zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten und bei welchen sich ein Besuch nicht unbedingt auszahlt.
Und wer jetzt nach gutem Essen in anderen Teilen Österreichs auf der Suche ist, kann sich bei @juliesfooddesign über tolle Food Spots in Graz informieren.
*Dieser Beitrag wurde ohne jegliche Beauftragung und aus reiner Überzeugung verfasst. Die in diesem Blogbeitrag erwähnten Food Spots wurden von Kuchnmadl besucht und die jeweiligen Speisen und Getränke wurden von ihr bezahlt, ohne dafür eine Entschädigung oder Ähnliches zu erhalten. Auch die Erwähnung von @juliesfooddesign geschieht ohne jegliche Beauftragung.





